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Für die Malerin Anke Ibe ist das Quadrat, ob handlich klein oder in markanten Ausmaßen, ihr Experimentierfeld. Diese bildnerische Grundform nutzt sie als Fundament, um ständig neue visuelle Ausdrucksformen zu finden. Warme Farben, ungegenständliche, ruhige Flächenkompositionen mit stark strukturierter Oberfläche sind kennzeichnend für ihre Arbeiten. In altmeisterlicher Ei-Temperatechnik entstehen geschichtete, fein abgestimmte Farblandschaften, denen Anke Ibe durch Kratzen, Schaben, Spachteln, Lasieren oder Wachsen beeindruckende Intensität und Plastizität gibt. Blattgold und Sand verleihen den Bildern Glanz und Patina, Titel wie „Indian Summer“ oder „Terra“ verweisen auf die Intention der Künstlerin und den Arbeitsprozess.
Anke Ibe hat in Hamburg Design studiert (sie war viele Jahre als Textildesignerin tätig), außerdem Bildende Kunst und Theaterwissenschaft in Berlin. Studienreisen führten sie nach Italien und Griechenland. Mit ihren Arbeiten war sie schon auf vielen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.
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