| Der fantastische Realismus ist die Ausdrucksweise der Malerin und Bildhauerin Hannelore Göbel. Seit 1997 arbeitet sie freischaffend; ihre Werke wurden vielfach im In- und Ausland gezeigt und sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.
Persönliche Erinnerungen, Elemente der Musik, Lyrik und Mythologie fließen in ihre Arbeiten ein. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dichter Rainer Maria Rilke fand Ausdruck in zwei Büchern: „Rainer Maria Rilke eine bildnerische Interpretation“ (2003) und „Der Dichter und die Malerin“ (2005).
Als Malgrund wählt Hannelore Göbel handgeschöpftes Papier aus Nepal, Holz, Büttenpapier aus Frankreich und gewellte Pappe. Sie arbeitet in altmeisterlicher Technik lasierend mit Acryl, trägt bis zu 30 Schichten auf und erreicht damit Tiefe und Lebendigkeit.
In ihren Plastiken erstrebt die Bildhauerin Hannelore Göbel die Balance zwischen formaler Klarheit und spielerischem Ungewissen. Der Mensch ist ihr Hauptthema; ihre Skulpturen formt sie aus Leichtbeton, koloriert mit Acryl.
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