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Jedes Stück Eisen oder anderes Metall, das die Künstlerin Renate Ruck für sich entdeckt, hat eine eigene Geschichte. In ihrer Werkstatt gibt die Metallbildhauerin den profanen Fundstücken durch Biegen, Schweißen, Schneiden und Flexen eine völlig neue Form, sie werden zu „Metallballaden“.
Zart und beweglich sind die Exponate, einige erscheinen fast schwebend, andere wirken schwer, erdverbunden. Aber ob abstrakt oder manchmal auch figurativ, jede einzelne Metallballade steht für sich, lässt ihre individuelle Dynamik spüren und lockt Betrachter auf ungewohnte Seh- und Gedankenwege. Charakteristisch für alle Objekte sind klare, reduzierte Formen.
Renate Ruck, die in Soltau geboren wurde, hat an der Universität Göttingen studiert und unterrichtete von 1971 bis 2000 als Realschullehrerin, unter anderem das Fach Kunst. 1997 begann sie, künstlerisch mit dem Werkstoff Metall zu arbeiten. Sie ist Mitglied im Berufsverband Bund Bildender KünstlerInnen (BBK). Ihre Metallballaden wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.
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